Johannes WEINMAR

Johannes WEINMAR

Eigenschaften

Art Wert Datum Ort Quellenangaben
Name Johannes WEINMAR
Beruf Orgelmacher
Religionszugehörigkeit evang.

Ereignisse

Art Datum Ort Quellenangaben
Geburt 18. März 1715 Bondorf,Schwarzwaldkreis,Wuerttemberg nach diesem Ort suchen
Tod 1795 (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "9.Sept. 1795") Bondorf,Schwarzwaldkreis,Wuerttemberg nach diesem Ort suchen
Heirat 1749 (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "1.Sept. 1749") Bondorf,Schwarzwaldkreis,Wuerttemberg nach diesem Ort suchen

Ehepartner und Kinder

Heirat Ehepartner Kinder
1749 (ermittelt aus der ursprünglichen Angabe "1.Sept. 1749")
Bondorf,Schwarzwaldkreis,Wuerttemberg
Maria Catharina WEINMAR

Notizen zu dieser Person

Nun es ist allerdings nicht nur "ein Sohn" aus Bondorf, der als Orgelmacher in die Musikgeschichte eingegangen ist, sondern es sind gleich drei Weinmars,

Johann Andreas Silbermann, der berühmte Straßburger Orgelbauer, berichtet indes nur über einen der Weinmars, nämlich Johannes (Geburtsdatum unbekannt - gest. 1795), der von ca. 1750 bis ca. 1790 eine gut gehende Orgelwerkstatt in Bondorf betrieb. Werke von ihm standen u.a. in Nagold, Haiterbach, Altensteig, Heidenheim, Tailfingen, Mundelsheim.
Über Johannes Weinmar berichtet Silbermann (Auszug aus dem Silbermann-Archiv, Hrsg. Marc Schaefer, Straßburg, 1994, Amadeus Verlag Winterthur):

"Neubrück: Ein Stunde von Nagold im Würtembergerland 5 Stunden oberhalb Kalb hat der Orgelmacher Johannes Weinmar eine Orgel worin Princip 8. und Violdigamb sind, um 900 fl gemacht Aô: 1777. Mein Bruder Heinrich hörte sie, als er 1779. nach Dainach gieng. Er sagt sie rauche gar sehr"

(Mit Neubrück ist Neuenbürg im Enzkreis gemeint; Kalb ist die mundartliche Aussprache von Calw; Dainach ist [Hrsg. Prof. Schaefer irrt sich in der geographische Zuordnung, ich habe ihm dies mitgeteilt] ganz eindeutig das heutige Bad Teinach, das sich damals Dainach schrieb und damals schon berühmt war für seine Badekuren. Eine solche hat der kränkelnde Heinrich Silbermann offenbar absolviert)

An anderer Stelle berichtet Silbermann:

"Weinmar (Johannes) hat im Jahr 1777. eine Orgel nach Neuburg ohnweit Nagold im Würtenbergeland gemacht. Mein Bruder Heinrich hörte sie 1779. daß die Intonation sehr schlecht ist, dann sierauschet gar sehr."

Bei Neuburg handelt es wieder um Neuenbürg. Diese Weinmar-Orgel ist allerdings wenige Jahre später verbrannt.

Der zweite Orgelbauer Weinmar ist Johann Jakob I. (1751 - 1822), der Sohn von Johannes. Die noch erhaltene, restaurierte Orgel in Gültstein ist von Johann Jakob geschaffen worden; außerdembaute er Orgeln u.a. in Kleinaspach, Großbottwar, Dachtel, Feldrennach.

Der dritte Weinmar ist der Enkel Johann Jakob II. (1782 - 1858). Als er ab 1841 erblindete, ging die Werkstatt in Bondorf zu Ende.

Typisch für alle Weinmar-Orgeln sind die Prospekte, die von der Mitte nach außen abgetreppt mit wechselnder Turmfolge gestaltet sind (siehe auch die Weinmar-Orgel in der Marienkirche Effringen).

Johannes Weimar, Orgelmacher in Bdf wurde am 18.3.1715 als Sohn des Richters Jacob Weinmar geboren und verstarb am 9.9.1795.
Sohn Johann Jakob Weimar, Orgelmacher, Richter in Bdf wurde am 24.5.1751 geboren und verstarb am 23.6.1822.
Enkel Johann Jakob Weimar, Orgel- und Instrumentenmacher in Bdf wurde am 21.8.1782 geboren und verstarb am 31.8.1858.

*)Literaturhinweis:
"Ortssippenbuch Bondorf", Hrsg. Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte,
Autor und Verlag Prof. Dr. Burkhart Oertel, Neubiberg bei München, 1983

Quellenangaben

1 OSB Bondorf,Marga Scherff

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Titel Familie Sick
Beschreibung
Hochgeladen 2015-01-12 14:34:05.0
Einsender user's avatar Winfried Weigelt aus Frickingen
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