Anton Wilhelm ANDERSCH
Characteristics
Type | Value | Date | Place | Sources |
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name | Anton Wilhelm ANDERSCH |
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religion | kath. |
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nationality | DEU |
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Events
Type | Date | Place | Sources |
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death | † unbek. | ⌂ unbek.
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baptism | 4. April 1880 | Reisen (→ Rydzyna, PL), St. Stanislaus Kirche
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residence | 1880 | Kloda (→ Kłoda, PL)
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birth | 26. March 1880 | Kloda, Kr. Fraustadt, Posen (Pr.) (→ Kłoda, PL)
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Parents
Lucas Martin ANDERSCH | Hedwig NOWAK |
Sources
1 | Religionszugehörigkeit lt. ausgewiesener Quelle (→), Taufbuch der Kirche (liber baptizatorum). |
2 | Bis dato keine (genaueren) Daten zu ermitteln (←.→) |
3 | Kath. Kirche Rydzyna (→ Reisen): Kirchenbuch, 1615-1937. The Genealogical Society of Utah, Salt Lake City, 1981, 1998. Family History Library, Mikrofilm, 1201216, DGS 8026830, 23/1880 |
4 | Paten (patrini) bzw. Zeugen (testes), dem Ereignis entsprechend (→), Josephus Spintay et Hedwigis Sczepecka |
5 | Wohnort zum angegebenen Zeitpunkt (→), bei Geburt Wohnsitz der Eltern. |
6 | Meyers Orts- und Verkehrslexikon des Deutschen Reichs (1912, 1913), 5. Aufl., 2 Bde. Leipzig u. Wien: Bibl. Institut, Bd.1, S.1014 - Kloda, 1) D[orf]. u. Dom[äne]., Pr., Posen, Kr. AG. Pzdt. (West) Lissa, BKdo. Glogau, StdA. P E 1,8 km Reisen; 589 bz. 216 E.; Brenn. Mln. - Zum D.: Kol. Augustowo, E 3,8 km, 57; Bhf Reisen*, 53 E.; [...]. |
7 | Historischer Hinweis zur Abwanderung aus dem ehemaligen Kreisgebiet Lissa, aus dem nach dem Ersten Weltkrieg im Zuge des Versailler Vertrages der polnische Powiat Leszczyński in der Woiwodschaft Wielkopolskie (Großpolen) wurde: Die Bevölkerung der Kreises war im Jahre 1890, etwa zur Hälfte polnisch- und zur Hälfte deutschsprachig. Die meisten Deutschen - nahezu 14.000 Personen - lebten in der Kreisstadt Lissa. Nach dem Großpolnischen Aufstand, der am 27. Dezember 1918 in der Provinz Posen begonnen hatte, waren die südwestlichen Gebiete mit den Städten Lissa und Reisen zunächst noch unter deutscher Kontrolle verblieben. Ihre Übergabe erfolgte zwischen dem 17. Januar und dem 4. Februar 1920. In der Zeit danacherfolgte ein Exodus der deutschen Bevölkerung, der größte Teil verließ das grenznahe Gebiet. Die Deutschen, die einmal 86 % der Stadtbewohner von Lissa stellten, machten 1928 nur noch fünf Prozent aus. Vgl. hierzu u.a. Bogdan Twardochleb: "Im anderen Land. Nationale Minderheiten im deutsch-polnischen Grenzgebiet" sowie Iryna Tkachivska: "Lissa und Fraustadt. Zwei Städte an der Grenze", in: Dagmara Jajeśniak-Quast /Uwe Rada (Hg.): Die vergessene Grenze. Eine deutsch-polnische Spurensuche von Oberschlesien bis zur Ostsee. Berlin: bebra-Verlag, 2018, S. 98-107. |
8 | StAmt Reisen (→ Rydzyna, PL): Zivilstandsregister 1874-1920. Szukaj w Archiwach (Polen) - https://www.szukajwarchiwach.gov.pl - Archiv-Sig. 34/441/0, GU-Nr. 42/1880 |
9 | Vater (patre) und Mutter (matre) lt. amtl. Urkunde bzw. Kirchenbuch (→), Martin Andersch (Hofediener, → Kloda) oo Hedwig, geb. Nowak |
files
Title | Vor-und Nachfahren der Familie ANDERSCH oo MARTÍN MARTÍN (Hamburg) |
Description | "Nur wer weiß, woher er kommt, weiß, wohin er geht!" Der Satz kann der Familienforschung als Motto dienen. Die Vorfahren der Familie ANDERSCH und MARTÍN MARTÍN aus Hamburg lebten an verschiedenen Orten in Europa, im Dorf Dambitsch (Provinz Posen) - heute Dąbcze in Polen -, in Berlin, Sachsen, im Rheinland, in Madrid und der Provinz Toledo. Ich habe vor Ort recherchiert, war in Archiven in Poznań, Leszno, Berlin und im Registro Parroquial in Yunclillos (Toledo). Die Datenbank dokumentiert nicht nur die direkte Linie von Herbert Richard Albert ANDERSCH (*1903, Berlin) und Anna Rosalia MEYER (*1919, Birgel) einerseits, von Juan José MARTÌN TÉLLEZ (*1919, Yunclillos) und María Concepción Eulalia MARTÍN AGUADO (*1919, Yunclillos) andererseits - vielmehr ebenfalls Verbindungen zu den Menschen, unter denen sie und ihre Vorfahren lebten, und bietet damit "eine Art Asyl für die Verlorenen und Vergessenen", in dem gilt, was Maria Stepanova in ihrem Roman "Nach dem Gedächtnis" (2020) so formuliert: "Die Vergangenheit wird befreit von jedem Tribut an die Gegenwart, an uns. Sie darf ihre eigenen Wege gehen." "Quod non est in actis non est in mundo." Ein Blick in die Quellen lohnt, hier findet man nützliche Angaben für weitere Recherchen. Falls Familienmitglieder mangels genauer Lebensdaten nicht mit eigenem Eintrag erscheinen, werden sie hier häufig genannt, z.B. Ehepartner(in) oder Eltern [N.N. ↓], lt. Tauf- oder Heiratseintrag, ebenso Taufpaten und Trauzeugen. Außerdem gibt es Hinweise zu historischen dt. Ortsnamen (Stand 1911), zu alten Berufs- und Krankheitsbezeichnungen (→ Todesursache) oder auch zu besonderen Lebensumständen. In den Dokumenten der katholischen Kirche wird Kirchenlatein verwendet, eine syntaktisch vereinfachte Form des Lateins, gebräuchlich sind Abkürzungen, außerdem Neologismen. Was das Dorf Dambitsch (auch Dambecz, Dambsch, Dembice, Dembiec, heute Dąbcze in Polen) der Vorfahren väterlicherseits angeht (Anton ANDERSCH, *~1786 ∆ unb., † 1833 Dambitsch), erfolgten die Eintragungen überwiegend durch polnische Pfarrer, daher wurden die Namen der Frauen mit weibl. Suffix ("owna", "owa" etc.) eingetragen, z.B. "Anderszowna" (unverheiratet) oder "Anderszowa" (verheiratete Andersz bzw. verwitwet) oder "Anderszyn" für den Geburtsnamen Andersch. Erst zu Beginn des 19. Jhds. erscheint der Familienname "Andersch" in der heutigen Schreibweise, vorher meist als "Andersz". Die Schreibung von Namen in den älteren Kirchenbüchern ist phonetisch und uneinheitlich, weicht durchaus vom Deutschen ab, z.B. "Szulz", "Sculz" oder "Szulc" statt Schulz. Namensvarianten werden daher angegeben. Zur Vereinfachung der Suche wird in der Regel allerdings die Schreibweise verwendet, die ab Oktober 1874 in den Urkunden der Standesämter gebräuchlich ist, gleiches gilt für Vornamen, z.B. Franz statt "Franciscus". Ein Nachweis lässt sich nicht in jedem Fall lückenlos führen. Trotz sorgfältiger Recherche sind aufgrund der Vielzahl gleicher Namen und der meist sparsamen Einträge in den alten Kirchenbüchern Verwechslungen nie auszuschließen. Altersangaben sind häufig ungenau, auch (Vor-)Namen, denn die Eintragungen der Pfarrer erfolgten immer erst nachträglich. Bei den Orten wird zur Orientierung ebenfalls die heutige Bezeichnung angegeben (→ Dąbcze, PL). Angaben in eckigen Klammern [--] beruhen auf Sekundärquellen, signalisieren eine unsichere Datenlage [?] oder vermutete Irrtümer [!], Rückschlüsse sind mit ← vmtl. bzw. ← mglw. gekennzeichnet. Auf Nachfrage gebe ich gerne Auskunft. Sollten Sie Fehler entdecken oder Ergänzungen beisteuern wollen, bin ich für eine Nachricht dankbar. Es braucht den Austausch mit anderen, denn als Familienforscher geht es einem wie Mephisto in Goethes Faust. "Was sich dem Nichts entgegenstellt,/ Das Etwas, diese plumpe Welt/ So viel als ich schon unternommen/ Ich wußte nicht ihr beizukommen/ [...]/Und immer zirkuliert ein neues, frisches Blut./ So geht es fort, man möchte rasend werden!" (vv. 1363-1373) |
Id | 67498 |
Upload date | 2025-04-04 07:36:55.0 |
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